EU-Kommissarin in spe Marija Gabriel: Fachwissen wird überbewertet

Nachem Günther Oettinger sein Amt des EU-Digitalkommissars aufgab und den des Haushaltskommissars zugeschoben bekam, steht nun seine Nachfolge fest: Die bulgarische Politologin Marija Gabriel soll EU-Digitalkommissarin werden. Angesprochen auf ihre intellektuell breite Aufstellung im Nichtwissen in Sachen Digitales ließ sie das Volk wissen, daß ihre Aufgabe primär eine Politische und keine Technische sei. Das erinnert an den Ausspruch von Angela Merkel in der Plagiatsaffäre von Karl-Theodor zu Guttenberg sie habe Guttenberg schließlich als Minister bestellt und nicht als wissenschaftlichen Assistenten.

Asked about criticism of her lack of experience on digital issues, Gabriel told POLITICO that being commissioner was “primarily a political job, not a technical one.

Speaking outside the European Parliament chamber in Strasbourg, she said she looked forward to working on digital issues, as it was “a field that represents the future.”

Na wunderbar, wieder jemand der keinerlei Sachkunde besitzt und blind den von Lobbyisten durchseuchten Fachberatern trauen muss, was dann im Besten Falle zu Unsinnsgesetzen wie dem des Leistungschutzrechts führt. Sie beschwören die Vorteile der Digitaltechnik, wenn es um die Produktion geht, sie verteufeln sie, wenn die Bürger von ihrem Recht auf Meinungsfreiheit tatsächlich Gebrauch machen, sobald es aber darum geht die Angelegenheiten der Digitalisierung und des Internets in den Griff zu bekommen, werden die letzten Deppen mit Posten versorgt: Digtialkommissar Günther Oettinger, Internetbotschafterin (Digital Champion) Gesche Joost, Internetbeauftragter der EU Karl-Theodor zu Guttenberg.

Die Leute werden ja nicht gerade zu knapp bezahlt und erstellen Regelungen für rund 500 Millionen Bürger, haben jedoch dann untereinander nicht die geringsten Hemmungen, Leute ohne jegliche Sachkunde zu bestallen und wundern sich dann aber, daß die Bürger zunehmend genug von dieser EU haben. Schlimmer noch, sie erwarten, wie Martin Schulz, auch noch überbordende Dankbarkeit.

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