Tag Archiv für Islam

Einzeltäter

Nach dem Messerattentat in Hamburg-Barmbek durch einen je nach Quelle in Saudiarabien (Tagesspiegel) oder in den Vereinigten Arabischen Emiraten (BBC, Shia News) geborenen Palästinenser, der sich als „Flüchtling“ ausgab, ausreisepflichtig war, aber wegen fehlender Papiere nicht abgeschoben werden konnte und der Polizei außerdem bereits als Islamist bekannt war, ist man auf politischer Seite wieder einmal bemüht, die Sache nicht mit dem Islam in Verbindung zu bringen. Ich nehme hier die „Stellungnahme zu der Messerattacke in Hamburg Barmbek“ von Hamburgs regierendem Bürgermeister Olaf Scholz als Aufhäner für einige Betrachtungen hierzu.. Weiterlesen

Transparenzoffensive

Unter dem anspruchsvollen Titel „Der Islamforscher“ berichtet der Spiegel [1] über eine anlaufende Sendereihe mit Constantin Schreiber. In der ARD wird ab Anfang März im Kanal „Tagesschau24“ und im Internet die neue Reihe „Moschee-Report“ zu sehen sein, um den Deutschen den Islam in ihrem Land zu erklären. Weiterlesen

Streit um islamische Lehrstühle

Ich hatte vorhin gerade geschrieben, daß sich bereits jetzt Spannungen bei der Imamausbildung in Deutschland bemerkbar machen. Wie zur Bestätigung hierfür sind gleich zwei Artikel zum Thema im Tagespiegel erschienen: Weiterlesen

Eure Frauen sind Euch ein Acker … (Fortsetzung)

Nach der auf diese Art ungewollten öffentlichen Breitenwirkung der Predigt des ägyptischen Gastpredigers Abdel Moez al-Eila in der Berliner Al-Nur Moschee und seiner Absetzung passierte nun genau das Vermutete, nämlich der Versuch die Worte des Imams vom Koran zu lösen. Gleich vorne dabei, nach der Strafanzeige vom Türkischen Bund in Berlin-Brandenburg e.V. (TBB) gegen den Prediger, wagte sich der Vorsitzende des Splittervereins Zentrtalrat der Muslime (ZDM), Aiman A. Mazyek, aus dem Bau und lässt uns wissen:

„Leider kann sich jeder unqualifizierte Macho einen Imam nennen und in einer Hinterhofmoschee predigen“, sagte Mazyek ZEIT ONLINE. Es sei „indiskutabel, was dieser sogenannte ‚Imam‘ von sich gibt in seiner herabwürdigenden Frauenfeindlichkeit“.

Nun ist Hr. Mazyek nicht nur Vorsitzender eines der vielen Zentralräte in Deutschland, sondern auch Chef vom Dienst bei Islam.de und dort kann man seine Interpretation zum Thema Ehe und Familie (Punkt 6) nachlesen. Weiterlesen

Bundesministerin Wanka betreibt Gegenaufklärung

Die Bundesministerin für Bildung und Forschung Johanna Wanka (CDU) warnt nach den Attentaten von Paris vor einer weiteren Zurückdrängung der Religion aus den Bildungseinrichtungen.

„Diejenigen, die den Glauben und seine Symbole aus dem Bildungssystem und anderen staatlichen Bereichen verdrängen wollen, sind auf dem falschen Weg.“ Christen, Juden, Muslime und Angehörige anderer Religionen leben nach den Worten der Ministerin in Deutschland meist gut zusammen. Dabei helfe, „dass wir Religion nicht als reine Privatsache betrachten“ Deshalb fördere die Regierung an mehreren Hochschulen Studiengänge, die zum Beispiel künftige Islam-Lehrer an Schulen ausbilden.

Fr. Wanka betreibt hier, wie auch Angela Merkel, ganz offensichtlich Gegenaufklärung. Ein säkularer Staat ist zur Neutralität verpflichtet, dies kann aber nur dann gelingen, wenn religöse Symbole aus staatlichen Institutionen verschwinden, denn diese sollen allen Bürgern gleichermaßen dienen. Es gilt der Gleichbehandlungsgrundsatz. Staatlich organisierter, konfessioneller Unterricht ist keine Vermittlung von Bildung, sondern staatlich finanzierte Missionierung! Weiterlesen

Merkels Problem heißt Säkularisierung

Fr. Merkel hat der FAZ (16.01.2015) ein ausführliches Interview zu verschiedenen aktuellen Themen gegeben. Interessant sind hierbei ihre Auslassungen zum Thema Islam und Christentum, auf die ich im Folgenden näher eingehen werde.

Heißt das, die Muslime und deren Verbände in Deutschland tun noch nicht genug, um das Abgleiten junger Menschen in den Terrorismus zu verhindern?

Das ist mir zu pauschal. Die muslimischen Verbände haben am Mittwoch eine Mahnwache veranstaltet und sich dabei sehr deutlich geäußert. Es ist besonders wichtig, dass sie diese klare Trennlinie zu allen Gewaltbereiten ziehen.

Vielleicht sollte man auch mal fragen, inwieweit man den Verbänden überhaupt trauen kann und ob sie nicht Teil des Problems sind. Finanzierungen aus Saudi Arabien und indirekte Weisungen von der türkischen Religionsbehörde sprechen eine andere Sprache. Gerade die Verbände vertreten eine (hoch-)konservative Auslegung des Koran und über die Islamkonferenz sind sie es, die einen politischen Einfluss erhalten, nicht die liberalen Glaubensvertreter. Weiterlesen